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Die letzte Volkskammer der DDR und die Stasi-Unterlagen

Diskussion über den Umgang mit den Stasi-Akten nach der Wiedervereinigung

BArch, Bild 183-1990-0419-418, Schindler

Die Volkskammer der DDR 1990 © BArch, Bild 183-1990-0419-418, Schindler

Am 24. August 1990 verabschiedete die erste frei gewählte Volkskammer das "Gesetz über die Sicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit/Amtes für Nationale Sicherheit". Dieses sah eine dezentrale Lagerung und die Aufarbeitung der Stasi-Akten in Sonderarchiven vor. mehr

Lange Nacht der Museen

Am kommenden Samstag findet in Berlin die alljährliche Lange Nacht der Museen statt.

Lange Nacht der Museen © Sergej Horovitz

Von 18 bis 2 Uhr nachts sind rund hundert Berliner Museen für die Besucher geöffnet. Damit man zügig zu den verschiedenen Museen gelangt, werden spezielle Bus-Shuttle eingesetzt und wer will, kann sich für fünf Euro ein Fahrrad mieten. Wir haben herausgesucht, wo in dieser Nacht DDR-Geschichten und DDR-Kuriositäten zu besichtigen sind. mehr

"Gesicht zur Wand" - Fünf Geschichten vom Traum der Freiheit

Aus der Vortragsreihe der Friedrich Naumann Stiftung: "Das Erbe der DDR"

Mauer © stijn (flickr)

In den Gefängnissen der DDR waren ca. 250 000 politische Gefangene inhaftiert, 72 000 darunter wegen versuchter und gescheiterter Republikflucht. Fünf dieser Menschen werden an diesem Abend in dem mit dem "Prädikat besonders wertvoll" ausgezeichneten Film "Gesicht zur Wand" vorgestellt. Mit ihren Schicksalen wird sensibel umgegangen: die Beweggründe, die zur Flucht führten, die traumatisierenden Erlebnisse während der Inhaftierung, sowie die psychischen und körperlichen Folgen der Haft. Im Anschluss können die Gäste mit dem Regisseur Stefan Weinert und dem Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann diskutieren. mehr

"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

"Feind ist, wer anders denkt"

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi. mehr

Die Stasi-Zentrale

Führungen über das Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit

Gebäude des ehem. Ministeriums für Staatssicherhei

1950 bezog das Ministerium für Staatssicherheit das Gebäude des ehemaligen Lichtenberger Finanzamtes an der Normannenstraße. Das Gelände wurde immer weiter ausgebaut und allmählich entstand für die Zentrale des Staatssicherheitsdienstes ein gewaltiges abgesperrtes Karree. Die Führung gibt Einblicke in die Gebäude und die Arbeit der Staatssicherheit und stellt die Diensteinheiten vor. mehr

"Und plötzlich waren wir Verbrecher"

Lesung und Gespräch in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Cover © dtv Verlag

Die Flucht aus der DDR – bis heute ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt. Die Entscheidung, das Heimatland und die Familie zu verlassen, musste im Geheimen getroffen werden, konnte selbst mit engen Angehörigen oft nicht besprochen werden. Was passiert mit den zurückbleibenden Angehörigen? Was bringt die Zukunft? Zweifel, Schuldgefühle, Angst. Und was ist, wenn der Versuch scheitert? Wenn man nicht die andere Seite der Grenze erreicht und gleichzeitig das Glück hat, nicht zu Tode zu kommen? mehr

Gute Nacht ihr Schönen – Das Frauenbild in Bildern von DDR-Frauen

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "SYBILLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR"

Titel der SIBYLLE 6/1988

Der erste Blick zeigt bunte Mode. Vergangene Trends kunstvoll fotografiert. Selbstbewusste, schöne Frauen in markanten Posen. Dass es sich bei den Bildern um Modereihen einer DDR-Zeitschrift handelt zeigt sich erst auf den zweiten Blick. Es handelt sich hier um ein besonderes "Blatt". Die Exemplare der SYBILLE, die alle zwei Monate mit einer Auflage von 200.000 Stück (erstmals 1956, zuletzt 1995) erschienen, waren stets schnell vergriffen. mehr

Ideologie und Wissenschaft

Die Universität der 1960er und 1970er Jahre aus Zeitzeugen-Perspektive

Die Humboldt-Universität, 1967

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Humboldt-Universität veranstalten das ZZF Potsdam und die HU-Berlin die Ringveranstaltung "Die Humboldt-Universität in der DDR". Im Rahmen der Veranstaltungsreihe findet am morgigen Mittwoch, 14. Juli 2010, um 18 Uhr die Podiumsdiskussion "Ideologie und Wissenschaft – Die Universität der 1960er und 1970er Jahre aus Zeitzeuge-Perspektive" im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt. mehr

Rostige Bilder

Fotografien von Industrielandschaften der untergehenden DDR, 1990/91

Rostige Industrielandschaften © Technikmuseum

Ungetüme stehen in der Landschaft. Große Rohre winden sich aus dem Boden, riesige Maschinen verharren in der Bewegung. Stillgelegte Industriebauten in der DDR bilden im Jahr 1990/91 die Kulisse für eine künstlerische Expedition des Filmemachers und Fotografen Manfred Wilhelms. Zusammen mit dem Maler Fritz Kreidt war er damals unterwegs auf Motivsuche. mehr

Robert Havemann - ein Wissenschaftler in der Diktatur

Podiumsdiskussion am 1. Juli

© sebat85 (lfickr)

Mit der Diskussion um die Rolle des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz während der SED-Diktatur bekommt die Aufarbeitung der Geschichte Robert Havemanns eine aktuelle Dimension. Die Rolle Robert Havemanns während der SED-Diktatur soll in dieser Podiumsdiskussion näher beleuchtet werden. mehr

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