Wolfgang Gerlach: "Die Verstaatlichung war ein harter Schlag."
1904 gegründet als Hersteller von Landwirtschaftsgeräten, 1972 zwangsweise enteignet und 1990 als GmbH neu gegründet. Die Gerlach Zubehörtechnik GmbH in Leipzig ist ein sächsischer Mittelständler mit bewegter Geschichte. Die Mehrzahl der Kunden des Heizungs- und Sanitärgroßhandels kommt heutzutage aus dem Westen Deutschlands. Wir sprachen mit Wolfgang Gerlach über den Wandel der Wirtschaft, über das Ende des Sozialismus und den Aufbruch in die Selbständigkeit. "Nur Ableger des Westens zu sein, hat keinen Sinn", ist Gerlach überzeugt. mehr
Rainer Karlsch ist Historiker und hat sich mit der Wirtschaftsgeschichte Sachsens beschäftigt. Wir sprachen mit ihm über den tiefgreifenden Transformationsprozess, den die DDR-Bezirke auf dem Gebiet des späteren Freistaates und dieser selbst nach 1989/90 durchlebten und zuweilen durchlitten. mehr
Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Der dritte Teil des Interviews beschäftigt sich mit der Oder-Neiße-Grenze und der europäischen Dimension des Einigungsprozesses. mehr
Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u. a. mit George Bush und vor allem mit Michail Gorbatschow beteiligt. Teil 2 des Interviews widmet sich den Hintergünden von Gorbatschows Handeln und dem Ende des Kalten Kriegs. mehr
Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Im ersten Teil des Interviews spricht er über das Tempo des Umbruchs, über die Sorgen vor einer Eskalation der Gewalt und die Bedeutung Gorbatschows für die friedlichen Revolutionen von 1989. mehr
Warum brach ein politisches System, dem auch der Westen Stabilität attestiert hatte, 1989 innerhalb weniger Monate zusammen? Und warum hegten nicht wenige Ostdeutsche Sympathien für einen "dritten Weg"? mehr
Seit der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk Ende Mai in einem Vortrag dem designierten Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz allzu große Systemtreue vorwarf, ist ein heftiger Disput zwischen den Verteidigern und Kritikern Olbertz' entbrannt. Wir sprachen mit Ilko-Sacha Kowalczuk. Für ihn ist Olbertz ein Wendegewinner, der vom fehlenden Aufarbeitungswillen der ostdeutschen Hochschulen profitierte. mehr
Seit der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk Ende Mai in einem Vortrag dem designierten Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz allzu große Systemtreue vorwarf, ist ein heftiger Disput zwischen den Verteidigern und Kritikern Olbertz' entbrannt. Wir sprachen mit dem Erziehungswissenschaftler über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. mehr
Thilo Sarrazin, bekannt geworden als Berliner Finanzsenator mit Hang zur political incorrectness, war 1989/90 maßgeblich an den Vorbereitungen für die Währungs- und Wirtschaftsunion der beiden deutschen Staaten beteiligt. Eine Alternative zur schnellen Wiedervereinigung gab es für den pragmatischen Rechner nicht. mehr
Die Revolution von 1989/90 katapultierte Menschen an die Schaltstellen der Macht, die im eigentliche Sinne keine Politikprofis waren. Werner E. Ablaß war einer dieser Menschen. In den achtziger Jahren hatte er einen Ausreiseantrag gestellt, im Herbst 1989 engagierte er sich im Neuen Forum und Ende 1989 gehörte er zu den Mitbegründern des Demokratischen Aufbruchs. Nach der Wahl wurde Ablaß zum Staatssekretär im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung berufen. Als Stellvertreter Rainer Eppelmanns bereitete er die Auflösung der DDR-Armee vor. mehr
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